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Was beWIRKT Gesang in einer
Landschaft? - Begehung im Chalofen, April 2003
Durch meine Bekanntschaft mit Lydia
Graf, Sängerin von Urgesängen und schamanisch tätig, aus Bösingen,
regte ich ein Experiment an, mit welchem ich herausfinden wollte, was mit
einem Raum, einer Umgebung geschieht, wenn Lydia ihn mit ihrem Gesang
„beschallt“. Lydia regte an, einen Ort, den sie für ihre Meditationen,
Feuerläufe benutzt, aufzusuchen, genannt Chalofen.
Für sie ist es ein spezieller Ort, wovon ich mich schon beim Ankommen selbst
überzeugen konnte. Es fliesst ein Bach hinter dem Waldrand in der selben
Richtung, der Ort liegt auf einer von Bauern angelegten Furt, die über eine
Eindeckung des Baches führt, leicht gegen Norden abfallend, im Rücken, gegen
Süden erhebt sich ein Hügelzug, der mit Junggehölz,
Tannen, aufgeforstet worden ist. Beim Beobachten des Baumwuchses in der
unmittelbaren Umgebung des Platzes stelle ich fest, dass in etwa 20m Höhe
eine Leyline aus westlicher Richtung kommend den
Platz tangiert. Dies wird anhand von Engelsaugen deutlich, auch die zum Teil
eigenartigen Stammwüchse verschiedener Bäume in der näheren Umgebung, in der
Leyrichtung stehend, verstärken dies. Nach dem Einstimmen auf den Ort nehme ich über dem Bach,
der Ley folgend einen Vorhang wahr, der für mich eine deutlich spürbare
Zeitschrankenqualität aufweist, ähnlich jener Begehung während der
HG-Ausbildung, Seminar Radiästhesie in Tuttlingen,
auf dem Dreifaltigkeitsberg, wie dort ganz starkes Gefühl von „Hinüberschreiten können“. Botschaft: du kannst gehen,
wenn du den Mut aufbringst, musst aber nicht, wenn die Zeit noch nicht reif
ist. In östlicher Richtung sind an einigen Bäumen Blitzspuren erkennbar –
Feuerenergie – geistige Energie, wie auf dem Dreifaltigkeitsberg. Der Platz
wird für Feuerläufe benutzt, auch hier die Feuerenergie. Die Messungen ergeben an mir vor dem Betreten 6'300 Bovis. Ich markiere einen Referenzpunkt, den ich mittels
Pendelausschlag in direkter Nähe des Feuerlaufplatzes ermitteln kann und
markiere diesen mit einem Aestchen. Davon ausgehend
messe ich den Reaktionsabstand mit LA 8.2, geistige Regsamkeit. Ueber die Furt in nördlicher Richtung erreicht die Aura
nahe 12.00 m Abstand, dort 6'500 Bovis. In
östlicher Richtung, wo die Blitzbäume stehen, erreicht der Abstand 14.50 m,
also wesentlich mehr, bezieht der Ort seine Energie von dort? Es ist ganz
deutlich Feueräther messbar, LA 2.0. Auch dort 6'500 Bovis,
während der Referenzpunkt selber 18'000 Bovis
aufweist. Das Erspüren der Ortenergie zeigt Yang-Qualität, eine männliche
Dominanz. Während unserer Anwesenheit, die von den Ortwesenheiten als
willkommen akzeptiert wird, baut sich eine Glocke über uns auf, die den
gemessenen Abständen in ihrer Ausdehnung entspricht, leicht milchig, es ist
gewaltig, diese zu sehen. Dann, Lydia ist bereit zu singen, ist die Spannung
förmlich zu spüren, der Ort kennt das, was nun folgen wird bereits. Freudiges
Erwarten. Lydia singt mit ihrer eindrücklichen Stimme, begleitet von der Trommel
dauert es keine 5 Minuten, und die Energien beginnen sich zu verändern. Ich
messe die Reaktionsabstände mit LA 8.2
in die gleichen Richtungen wie zu Beginn, in nördlicher Richtung weist der
Ort, der zuvor 6'500 Bovis aufwies, 17'000 auf, ich
gehe weiter in dieser Richtung, auf die Wiese hinaus, und messe die
Ausdehnung, die sich um mehr als das Doppelte vergrössert hat, genau so in
östlicher Richtung, es ist gewaltig, die Aura vergrössert sich um das
Doppelte! Meine Messung an mir ergibt 12'000 Bovis,
in dieser kurzen Zeit. Ich messe mit LA 6.9, Lebenskraft, in den gleichen
Richtungen, die Ausdehnung ist noch um Etliches grösser. Angesichts der
Ehrfurcht unterlasse ich die Messung mit dem Massband, schreite die Länge
mental ab. Lydia singt eine zweite Passage, diesmal von einer Rassel
begleitet. Die Qualität geht in Yin über, weiblich, deutlich fühlbar. Die
Glocke ist nun völlig transparent, die Bäume erheben sich wie Säulen in einer
Kathedrale zum Himmel empor. Nachdem Lydia ihren Gesang beendet hat, hallt
dieser noch deutlich nach, es ist mir nicht möglich, die Messungen zu
wiederholen, alles ist sehr intensiv. Fazit aus diesem Experiment: Die Raumausdehnung erweitert
sich durch den Gesang auf diesem Platz mehr als doppelt so weit wie vorher,
ich nenne den Ton die vierte Dimension. Was dies später auf mich ausübt wird
erst am nächsten Tag deutlich, ich habe ganz enorm Probleme, eine
Zeiteinteilung zu halten, habe dauernd ein Chaos mit den Wochentagen, den
Stunden. Auch fühle ich mich, selten erlebt, in meiner Mitte ruhend, alles
ist nicht mehr schwer, schwarz, alles ist leicht, hell, meine Messung an mir
ergibt ein deutliches Plus, Wohlbefinden. 17.04.03/Matthias Schönberg |